#3 // Herkunft trifft Zukunft – mit Ali Mahlodji
Nicht zu wissen, wie es weitergeht, ist kein Hindernis, das Beste aus seinem Leben zu machen.
Ali Mahlodji ist in Traiskirchen aufgewachsen. Als Flüchtlingskind, mit Hosen von der Caritas und einer Kindheit, in der Kino und Schulausflüge schlicht nicht drin waren. Heute unterrichtet er an der University of Cambridge, schreibt Bücher, die österreichische Konzerne für ihre gesamte Führungsriege bestellen – und bringt Fragen mit, die man nicht mehr ignorieren kann.
Eine davon: Wer bist du, wenn dein Job wegfällt?
Für Unternehmer:innen ist das keine philosophische Übung. Es ist die Frage hinter allen anderen Fragen gerade. VW baut 30.000 Stellen ab. 91 % der österreichischen Mitarbeitenden machen Dienst nach Vorschrift. Bewährte Märkte brechen weg, KI übernimmt Aufgaben, und die Generation, die man morgen braucht, tickt anders als jede davor.
Dominic Deiser erlebt es bei EUROTRANS jeden Tag. Ein Unternehmen, das seit über 30 Jahren funktioniert und trotzdem nicht so weitergemacht werden kann wie bisher. Genau deshalb sitzt Ali Mahlodji heute hier.
Sein aktuelles Buch „Bock auf Arbeit“ ist der Versuch, das Chaos der Gegenwart einzuordnen. Mit dem Blick eines Mannes, der die Gesellschaft seit 25 Jahren beobachtet, analysiert und erklärt – vom Zukunftsinstitut bis Cambridge. Das Buch ist jetzt im Handel erhältlich und natürlich gibt es von uns eine absolute Kaufempfehlung!
In dieser Folge von „Alles auf Schiene“ geht es um die Fragen, die auch unsere Familienunternehmen gerade beschäftigen:
- Warum Familienunternehmen die Hidden Champions der nächsten Wirtschaftsphase sind – und was sie besser machen als Konzerne
- Wie Führung funktioniert, wenn niemand mehr weiß, wie es in fünf Jahren aussieht
- Was die Gallup-Studie über Österreichs Belegschaft sagt – und warum das jeden Betrieb betrifft
- Wie man junge Menschen nicht verliert, bevor sie angekommen sind
- Warum Veränderung nicht durch Ansagen passiert, sondern durch Räume